Wahlkampf ums Preußenstadion (und ein Rückblick)

Wahlkampf ums Preußenstadion (und ein Rückblick)

Wir stecken im Wahlkampf, noch bis zum Sonntag. Dann ist Ruhe bis 2020 – denn in NRW wird erst in sechs Jahren wieder gewählt. Frech formuliert: Zeit genug also für alle Parteien, ihre Wahlversprechen zu vergessen. Zum Beispiel, wenn es ums Preußenstadion geht…

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Heute vor 50 Jahren: Das letzte Bundesligaspiel des SC Preußen Münster

Pohlschmidt. Lungwitz. Lulka. Drei Namen, vier Tore. Die letzten Tore, die Preußen Münster in der Bundesliga erzielt hat. Heute, am 9. Mai 2014, ist das genau 50 Jahre her. Münster gewann zwar sein Heimspiel gegen Hertha BSC mit 4:2 – aber den Abstieg verhinderte das Ergebnis nicht mehr. Ein Punkt fehlte am Ende auf Karlsruhe oder Hertha. Ein Punkt.

Der Abschied besiegelte auch einen einsamen Rekord: Von allen Gründungsmitgliedern der Bundesliga ist Münster bis heute das einzige, das nie zurückkehrte. Nur noch 3.000 Fans wollten den Abschied live im Stadion erleben – auch so eine Geschichte aus der Frühzeit des Profi-Sports. Übrigens: Noch weniger, nur 1.500, erlebten 1991 den Abschied aus der 2. Bundesliga. Münster unterlag Mainz mit 2:3. Jürgen Klopp kickte noch für Mainz.

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Preußenstadion: Die gute Nachricht heißt „Warten“

Noch ist die Machbarkeitsstudie zum Preußenstadion nicht einmal in Schriftform vorhanden. Aber die ersten Ergebnisse sind seit Montag bekannt. Die Kernaussage in aller Kürze: Wenn die Stadt einen neuen Bebauungsplan aufstellt, könnte mit dem Neubau einer Tribüne der Schallschutz verbessert werden. Damit würde zugleich die größte Problemzone des heutigen Stadions verkleinert.

Der Nachteil: Einen neuen Bebauungsplan aufzustellen, kostet Zeit. Schon wieder. Und der Ablauf des Bauleitplanverfahrens birgt die Gefahr von Klagen, die den weiteren Ablauf im besten Fall nur verzögern, nicht gänzlich verhindern.

Wenn man so will, heißt der neue Weg: Ein Wagnis wagen, um ein erhofftes Ziel anzuvisieren, dessen Realisierung in ferner Zukunft liegt. Oder, okay, anders: Keine Ahnung, was dabei rauskommt, aber versuchen müssen wir es.

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