Benyamina, Vunguidica, Grote

(Kurzmitteilung) Benyamina, Vunguidica, Grote… Vermutlich wird das Spiel der SV Wehen Wiesbaden gegen den VfB II dazu führen, dass Preußen-Trainer Ralf Loose noch weitere drei- bis viermal erwähnt, dass der SC Preußen ja bekanntlich seine zwei besten Scorer verloren habe. Benyamina (2 Treffer) und Vunguidica (2 Treffer) schossen am Freitagabend die Gäste aus Stuttgart praktisch allein ab. Benyamina spielte bekanntlich bis Ende der vergangenen Saison in Münster, aber den Preußen gelang es nicht, den Stürmer zu halten. Neben ihm verließ auch Dennis Grote den Klub – unter weiterhin unklaren Umständen. Schön für Duisburg. Zwei Tore in vier Spielen plus eine Torvorlage. Das Gejammer kann also weitergehen.

Heute die Bayern, morgen wieder alles andere

Heute die Bayern, morgen wieder alles andere

Und nun ist der Tag angebrochen, der so lange über allem schwebte. Münster gegen München, Preußen gegen Bayern – ein Pflichtspiel wie kein anderes in der Vereinsgeschichte. Nicht vom sportlichen Wert her, natürlich. Da gab es weiß Gott wichtigere und spannendere Spiele. Aber es ist nun einmal so, dass der FC Bayern in Deutschland der spektakulärste Verein ist. Und der Gedanke, dass Pep Guardiola heute wie jeder Drittliga-Trainer durch den Spielertunnel ins Preußenstadion einläuft, hat trotz allem Flair.

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Preußen Münster, das „Fallobst“ der Liga und der mühsame Start

Preußen Münster, das „Fallobst“ der Liga und der mühsame Start

Seit zwei Partien nicht verloren, drei Spiele, vier Punkte: Das ist das Preußen-1-2-3. Alles richtig und alles gut ist trotzdem nichts. Na gut, im Fußball ist nur in seltenen Fällen alles im Lot, aber spannend ist die Diskussion um den Saisonauftakt allemal. Vier Punkte hat der SC Preußen jetzt, säuberlich verteilt in je eine Niederlage, ein Unentschieden, einen Sieg (okay, sonst käme man ja auch nie im Leben auf vier Punkte…). Vier Punkte, die aktuell Platz 7 in einer ansonsten ziemlich aussagearmen Tabelle bringen.

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Gastbeitrag auf preussenfieber.de: Daneben gegriffen

3:4 (1:4) gegen Hansa Rostock vor 10901 Zuschauern. Der Auftakt ging gründlich in die Hose. Eigentlich eine passende Ergänzung zu den hausgemachten Problemen der letzten Wochen. Und auch diese Niederlage war hausgemacht und dabei absolut vermeidbar wie auch vorhersehbar, leider. Ein Gastbeitrag.

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Ralf Loose bleibt Trainer in Münster – vielleicht bis 2016

Es hat etwas gedauert, aber nun haben alle Klarheit. Ralf Loose bleibt auch weiter Trainer des SC Preußen Münster. Auf dem Papier bis 2016, aber das muss in Münster (und im Grunde auch bei allen anderen Klubs) nicht zwingend viel bedeuten. Die Personalie ergibt natürlich Sinn, zeigt aber auch ein paar Unstimmigkeiten.

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2:0 gegen Saarbrücken – Preußen Münster ist offiziell gerettet

2:0 gegen Saarbrücken – Preußen Münster ist offiziell gerettet

Na gut, gerettet… das klingt vielleicht schon etwas zu dick. Schließlich war der Abstieg schon vor dem 35. Spieltag eher eine theoretische Sache. Aber gut, jetzt ist es eben offiziell. Mit 12 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz kann der SCP bei drei noch ausstehenden Spielen nicht mehr absteigen. Saison beendet und zwei Ziele, immerhin, erreicht. Ein weiteres Jahr 3. Liga. Ein weiteres Mal in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals.

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Preußen Münster gegen Kampfsportgruppe Darmstadt 0:2

Okay, der Auftritt passte am Ende irgendwie zu anderthalb verkorksten Woche. Die Fanszene in Aufruhr, eine Niederlage in Überzahl gegen Darmstadt, ja, das ging grob alles in Ordnung. Nur gut, dass Haching in Kiel klar verlor – so bleibt es bei neun Punkten Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Untergangsstimmung ist weiß Gott nicht angesagt.

Aber wer noch einmal verstehen wollte, warum Münster nicht ansatzweise für höhere Aufgaben in Betracht kommt, musste sich nur den Auftritt gegen Darmstadt ansehen. Die gesamte Anfangsphase des Spiels über war Münster überhaupt nicht dabei, dann war es so mittelmäßig. Selbst nach der gelb-roten Karte gegen Stroh-Engel (der Darmstadt mutmaßlich mehr fehlen wird als sein Fehlen den Preußen am Samstag half) war Darmstadt Herr im Stadion. Chancen für Münster? Naja, viel blieb im Ansatz stecken. Aber irgendeine Szene, bei der es die Fans aus den Sitzschalen gerissen hätte? Nein, wirklich nicht.

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So sprechen die Preußen (1)

Ich kommentiere das nicht. Das ist Sache des Vorstands. Ich kümmere mich um Fußball.

(Die Westfälischen Nachrichten zitieren Trainer Ralf Loose zur Entlassung von Detlev Dammeier, nachdem er wenige Tage zuvor in der Presse das Interview von Dammeier ausführlich und deutlich kommentiert hatte.)

Alle raus.

Alle raus.

Es ist noch nicht lang her, da maulte sich auf Preußen schon mal jeder an. Bäumer raus, Ultras raus, Vorstand raus – alle konnten sich nicht mehr leiden. Irgendwann kam der SV Darmstadt vorbei und dessen Fans hatten reichlich zu feixen. „Alle raus“ juxten sie hinten im Gästeblock. Absurde Szenen.

Im Vergleich zu dem, was sich am Mittwoch und Donnerstag rund um den SC Preußen abspielte, war’s aber fast nur eine Lappalie. Einen guten Tag brauchte der Verein, um sich völlig ohne Not ins Chaos zu stürzen. Er veranstaltete einen öffentlichen Zirkus auf Provinzniveau – und jeder durfte mal ran.

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0:2 in Regensburg – deshalb wird das einfach nichts

Brauchte noch wer Gründe, warum der SC Preußen Münster in der Tabelle steht, wo er nun einmal steht? Dann reicht im Grunde ein Blick auf das Spiel in Regensburg. Eine Woche nach dem energischen 2:0-Kraftakt gegen Tabellenführer Heidenheim schleppte sich (fast) identische SCP müde, ideenlos und leidenschaftslos zu einem 0:2 beim Zweitliga-Absteiger Regensburg.

Praktisch, nein – besser: Tatsächlich von Beginn an war der SCP nicht im Spiel. Regensburg übernahm die Initiative, Münster agierte steif, langsam, unkonzentriert und flüchtig. Kein Ball wurde sauber nach vorn gespielt, aus der Abwehr flattern lange Bälle unpräzise nach vorn, das Mittelfeld riss auseinander, vorne hingen die Stürmer Krohne und Benyamina bildlich gesprochen in der Luft. Das war das andere Gesicht der Adlerträger; und einiges deutet darauf hin, dass dies eher das tatsächliche Gesicht der Mannschaft ist.

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