1. Preußen-Matinee mit tollen Adler-Gästen

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Aus- und Rückblick… Das war der 25. Spieltag vor 10 Jahren

Aus- und Rückblick… Das war der 25. Spieltag vor 10 Jahren

Waum nicht? Wozu gibt’s denn diese Spieldatenbank auf preussenfieber.de? Genau. Also schauen wir nur mal ganz fix voraus – und zurück.

Am 25. Spieltag 2016 kommt der Hallesche FC. Und zehn Jahre zuvor? Da war am 25. Spieltag der VfL Osnabrück zum Derby da. Und die Adler gewannen das Ding mit 2:1. Tore durch Tammen und Güvenisik, „nur“ 6.100 Leute waren dabei. Andere Zeiten.

Beweisbilder? Bitte.

Verrückter 13. Mai

Man muss die Feste feiern, wie sie… ach komm, egal 😉

Ein kurzer Blick in die preussenfieber.de-Spieldatenbank zeigt, dass der 13. Mai 2015 ein interessanter Tag war. Heute vor…

… 25 Jahren gewann der SC Preußen Münster ein Zweitliga-Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 mit 1:0. Torschütze war ein gewisser Henry Acquah. Und die Preußen sicherten sich mit dem Sieg den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Wie wir wissen, nur für ein weiteres Jahr, aber das ist ein anderes Thema… Und für den Gegner SG Wattenscheid gab’s dennoch was zu feiern. Die waren nämlich am Spieltag davor in die Bundesliga aufgestiegen. Eine Menge Fußball-Geschichte…

… 8 Jahren: Ansgar Brinkmann spielt ein letztes Mal im Preußen-Dress und hängt dann mit seiner Auswechslung nach gut einer Stunde seine Karriere an den Nagel. Sein letzter Gegner war die FC Schalke 04 II. Und nicht einmal 1000 Zuschauer waren zu diesem ansonsten überflüssigen Spiel gekommen. Das bitte mal im Hinterkopf behalten, wenn die Realität heute scheinbar zu mies rüberkommt.

… 42 Jahren: Der BVB demontiert den SC Preußen mit 9:0. Niemals wieder anschließend verlor der SC Preußen ein Pflichtspiel derart hoch. Fairerweise gesagt: Es ging für beide Teams um gar nix mehr und die Preußen liefen mit den letzten Aufrechten in der Roten Erde auf. Noch was Lustiges: Der BVB begrüßte damals gerade 3.500 Zuschauer. Nix mit „der BVB war ja immer ein große Nummer“… Auch die haben damals nur mit Wasser gekocht (und tun das mutmaßlich noch heute).

Diese und andere Geschichten lest ihr übrigens auch in meinem Buch „111 Gründe Preußen Münster zu lieben“, das voraussichtlich im Herbst erscheinen wird.

111 Gründe Preußen Münster zu lieben… (2)

111 Gründe Preußen Münster zu lieben… (2)

Der erste Abgabetermin rückt näher. Noch knapp zwei Wochen und ich muss mich vom ersten Drittel meines Manuskripts* trennen… Das fühlt sich noch ein wenig eigenartig an, denn in einigen Texten steckt fast etwas Persönliches. Oder sogar ausschließlich, um ehrlich zu sein. Aber darum geht’s in diesem Buch. Um Preußen Münster. Und um die Beziehung, die ich (und jeder, der diesem Klub anhängt) mit ihm pflege.

Da die vergangenen Tage und Wochen nicht gerade reibungslos verlaufen sind, bekommt das alles noch zusätzlich Dynamik. Allein: Es hilft ja nix, der Verein ist immer größer als das, was in einem kurzen Moment seiner Geschichte geschieht. Und wer weiß, wofür das alles gut ist.

Ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern kann ich aber 😉

Von 111 Kapiteln sind fast 70 fertig.

Natürlich geht es in dem Buch um 1951. Es geht um 1989, es geht um 1994, es geht um 2006, um 2011. Ihr wisst natürlich mit all diesen Jahreszahlen etwas anzufangen.

Aber es geht ja auch um die Geschichten, die unser Klub oder die Menschen darum geschrieben hat/haben. Um Mario Basler, der mal böse auf uns war. Um Ansgar Brinkmann, den weißen Brasilianer, der seine Karriere in Münster beendete. Um Christoph Metzelder oder Erwin Kostedde, die ihre in Münster erst begannen.

Es geht um Colin Bell und eine lebenslange Mitgliedschaft im SCP. Es geht um Bianca aus Iserlohn, wenn ihr euch noch erinnert. Es geht um Randale in St. Pauli und warum wir nicht als Radaubrüder taugen. Es geht um ein Tor gegen Argentinien, um unsere dicke Taube, die heute wieder ein scharfer Adler ist. Es geht um den Sportclub, um Hämmer und Ambosse.

Es geht um Schöppingen und einen Abschied. Um Walter Bensmann, den es mal ziemlich böse erwischt hatte. Um Carlos und Henry. Und es geht um Tränen in Aachen und den Versuch, mal besonders schlau zu sein – schlauer als Uli Hoeneß.

Darum, dass wir Sowislo gewinnen.

Und es geht darum, wie viele von uns sich in den langen Jahren vor 2006 vom Verein entfremdet haben – und dann irgendwann ihre Liebe neu entdeckt haben. Warum dieser Verein trotz all seiner gescheiterten Hoffnungen und manchmal kopflosen Versuche eben noch immer ein Bestandteil unseres Lebens ist.

Ich schreibe. Ende Juni muss alles fertig sein.

Habt ihr auch noch eine Idee? Eine Geschichte, die den SC Preußen liebenswert macht? Dann freue ich mich über Hinweise an redaktion@preussenfieber.de 

 

 

* Wer es zum ersten Mal liest: Ich schreibe für den Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf in Berlin ein Buch. Es trägt den Titel „111 Gründe Preußen Münster zu lieben“ und wird voraussichtlich ab Herbst 2015 im Buchhandel zu haben sein – für einen schmalen Zehner. Das Buch bündelt 111 Gründe, warum der SCP nun der „großartigste Verein der Welt“ ist. Was natürlich selbst für die härtesten Fans eigentlich Quark ist – aber wir wissen alle, wie es gemeint ist. Als kleine Liebeserklärung an einen großen Klub.

Die Realität ist immer die beste…

Die Realität ist immer die beste…

Nach dem Derby der Preußen gegen den VfL Osnabrück ist die Diskussion über Pyrotechnik nicht wieder neu entbrannt, sondern schlicht erneut geführt worden. Und wie das dieser Tage so üblich ist, mit dem bekannten Getöse über Randalierer, unverbesserliche Gewalttäter und lebensgefährliche Flammen.

Ich will das gar nicht groß kommentieren (habe das an anderer Stelle schon getan), aber manchmal lässt man einfach die Tatsachen sprechen. Ganz wertfrei: Um den Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung zu verstehen und auch die Anpassungsprobleme vieler Fan(szenen), muss man wissen, woher man kommt.

Und das könnte zum Beispiel dieser 30. November 1990 sein. Der Abend, an dem der SC Preußen im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Christoph Daums VfB Stuttgart knapp ausschied. Weder Pokal noch Ergebnis sind hier wichtig.

Interessant und aufschlussreich ist, was die Westfälischen Nachrichten am Tag darauf zur Überschrift machten. Und wie sie die Szenen im Spiel bewerteten.

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Offensichtlich war Pyrotechnik vor 25 Jahren weniger gefährlich. Ganz sicher war es weniger kriminell. Das muss man in dieser Diskussion wissen.

 

Buchprojekt: 111 Gründe Preußen Münster zu lieben…

Buchprojekt: 111 Gründe Preußen Münster zu lieben…

Zeit für ein neues Projekt. Vor einigen Wochen erhielt ich eine Mail mit einer ziemlich überschaubaren Frage. Man habe da vielleicht ein Projekt und suche einen Autoren und ob ich dieser Autor sein könne. Na klar, warum nicht, hoffentlich würde es nicht um Quantenphysik gehen. Ging es nicht. Das Thema ist aber nicht minder anspruchsvoll. Es geht um Preußen Münster und wenn man da Unfug schreibt, verscherzt man es sich leicht mit der großen Liebe.

Aber natürlich konnte ich wie immer, wenn’s ums Schreiben geht, nicht die Finger davon lassen. Und also liegt nun hier ein unterschriebener Verlagsvertrag auf meinem Schreibtisch und die Arbeit beginnt.

Der Grund, warum ich dies schreibe, ist ein einfacher. Nun ja, es sind zwei einfache Gründe.

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„Euphorie wegen Designstudie“ – eine Antwort

„Euphorie wegen Designstudie“ – eine Antwort

Auf preussen-forum.de ist am Dienstag ein interessanter Text erschienen. Es geht um das Strukturkonzept der Stadtverwaltung für das Preußenstadion bzw. das Areal um das Stadion herum. Der Autor will ein bisschen den „Spielverderber“ geben und wirft ein paar Fragen über das Konzept auf und stellt ein paar grundlegende Gedanken über das Stadion vor. Interessant genug für ein paar Widerworte 😉

Here goes…

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