Aus- und Rückblick… Das war der 25. Spieltag vor 10 Jahren

Aus- und Rückblick… Das war der 25. Spieltag vor 10 Jahren

Waum nicht? Wozu gibt’s denn diese Spieldatenbank auf preussenfieber.de? Genau. Also schauen wir nur mal ganz fix voraus – und zurück.

Am 25. Spieltag 2016 kommt der Hallesche FC. Und zehn Jahre zuvor? Da war am 25. Spieltag der VfL Osnabrück zum Derby da. Und die Adler gewannen das Ding mit 2:1. Tore durch Tammen und Güvenisik, „nur“ 6.100 Leute waren dabei. Andere Zeiten.

Beweisbilder? Bitte.

Was noch kommt und geht…

Was noch kommt und geht…

Verflixt, mehr als acht Monate seit dem letzten Beitrag im Blog. Aber das geschieht eben, wenn das Leben passiert. Ein Buch. Ein Kleinkind. Eine einschneidende Veränderung im Job. Flüchtlinge, Aluhut-Träger, Geschrei und alles und jeden und, ach ja, auch noch die verkackteste Rückrunde (pardon) der vergangenen Jahre. Hintenraus hat’s den SC Preußen im Frühsommer 2015 richtig fein zerlegt und seien wir ehrlich: Vorfreude auf und Verlauf der Hinserie 2015/2016 war jetzt auch überschaubar geil.

Was ich sagen will: Es gab und gibt viele Gründe, warum hier im Blog so wenig passiert ist und ich würde lügen, wenn ich schriebe, es könne anders werden. Aber ein bisschen bewegt uns Adlerträger ja schon, oder?

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111 Gründe Preußen Münster zu lieben… (2)

111 Gründe Preußen Münster zu lieben… (2)

Der erste Abgabetermin rückt näher. Noch knapp zwei Wochen und ich muss mich vom ersten Drittel meines Manuskripts* trennen… Das fühlt sich noch ein wenig eigenartig an, denn in einigen Texten steckt fast etwas Persönliches. Oder sogar ausschließlich, um ehrlich zu sein. Aber darum geht’s in diesem Buch. Um Preußen Münster. Und um die Beziehung, die ich (und jeder, der diesem Klub anhängt) mit ihm pflege.

Da die vergangenen Tage und Wochen nicht gerade reibungslos verlaufen sind, bekommt das alles noch zusätzlich Dynamik. Allein: Es hilft ja nix, der Verein ist immer größer als das, was in einem kurzen Moment seiner Geschichte geschieht. Und wer weiß, wofür das alles gut ist.

Ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern kann ich aber 😉

Von 111 Kapiteln sind fast 70 fertig.

Natürlich geht es in dem Buch um 1951. Es geht um 1989, es geht um 1994, es geht um 2006, um 2011. Ihr wisst natürlich mit all diesen Jahreszahlen etwas anzufangen.

Aber es geht ja auch um die Geschichten, die unser Klub oder die Menschen darum geschrieben hat/haben. Um Mario Basler, der mal böse auf uns war. Um Ansgar Brinkmann, den weißen Brasilianer, der seine Karriere in Münster beendete. Um Christoph Metzelder oder Erwin Kostedde, die ihre in Münster erst begannen.

Es geht um Colin Bell und eine lebenslange Mitgliedschaft im SCP. Es geht um Bianca aus Iserlohn, wenn ihr euch noch erinnert. Es geht um Randale in St. Pauli und warum wir nicht als Radaubrüder taugen. Es geht um ein Tor gegen Argentinien, um unsere dicke Taube, die heute wieder ein scharfer Adler ist. Es geht um den Sportclub, um Hämmer und Ambosse.

Es geht um Schöppingen und einen Abschied. Um Walter Bensmann, den es mal ziemlich böse erwischt hatte. Um Carlos und Henry. Und es geht um Tränen in Aachen und den Versuch, mal besonders schlau zu sein – schlauer als Uli Hoeneß.

Darum, dass wir Sowislo gewinnen.

Und es geht darum, wie viele von uns sich in den langen Jahren vor 2006 vom Verein entfremdet haben – und dann irgendwann ihre Liebe neu entdeckt haben. Warum dieser Verein trotz all seiner gescheiterten Hoffnungen und manchmal kopflosen Versuche eben noch immer ein Bestandteil unseres Lebens ist.

Ich schreibe. Ende Juni muss alles fertig sein.

Habt ihr auch noch eine Idee? Eine Geschichte, die den SC Preußen liebenswert macht? Dann freue ich mich über Hinweise an redaktion@preussenfieber.de 

 

 

* Wer es zum ersten Mal liest: Ich schreibe für den Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf in Berlin ein Buch. Es trägt den Titel „111 Gründe Preußen Münster zu lieben“ und wird voraussichtlich ab Herbst 2015 im Buchhandel zu haben sein – für einen schmalen Zehner. Das Buch bündelt 111 Gründe, warum der SCP nun der „großartigste Verein der Welt“ ist. Was natürlich selbst für die härtesten Fans eigentlich Quark ist – aber wir wissen alle, wie es gemeint ist. Als kleine Liebeserklärung an einen großen Klub.

Die Realität ist immer die beste…

Die Realität ist immer die beste…

Nach dem Derby der Preußen gegen den VfL Osnabrück ist die Diskussion über Pyrotechnik nicht wieder neu entbrannt, sondern schlicht erneut geführt worden. Und wie das dieser Tage so üblich ist, mit dem bekannten Getöse über Randalierer, unverbesserliche Gewalttäter und lebensgefährliche Flammen.

Ich will das gar nicht groß kommentieren (habe das an anderer Stelle schon getan), aber manchmal lässt man einfach die Tatsachen sprechen. Ganz wertfrei: Um den Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung zu verstehen und auch die Anpassungsprobleme vieler Fan(szenen), muss man wissen, woher man kommt.

Und das könnte zum Beispiel dieser 30. November 1990 sein. Der Abend, an dem der SC Preußen im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Christoph Daums VfB Stuttgart knapp ausschied. Weder Pokal noch Ergebnis sind hier wichtig.

Interessant und aufschlussreich ist, was die Westfälischen Nachrichten am Tag darauf zur Überschrift machten. Und wie sie die Szenen im Spiel bewerteten.

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Offensichtlich war Pyrotechnik vor 25 Jahren weniger gefährlich. Ganz sicher war es weniger kriminell. Das muss man in dieser Diskussion wissen.

 

Wie man eine Saisoneröffnung besser nicht macht…

Wie man eine Saisoneröffnung besser nicht macht…

Jaja, hinterher meckern ist immer leicht und natürlich geht nicht die Welt unter, nur weil irgendwo in Deutschland ein Drittligist seine „offizielle Saisoneröffnung“ in den Sand setzt. Aber wenn man schon übers Wetter stöhnt und sonst gerade kein Sport stattfindet, darf man eben auch noch einmal über diese eigenartige Veranstaltung sprechen, die der SC Preußen Münster da am Samstag hingelegt hat.

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Diese WM-Stars waren schon zu Gast im Preußenstadion… (oder Gegner des SCP)

Diese WM-Stars waren schon zu Gast im Preußenstadion… (oder Gegner des SCP)

Das Klagen über die elenden Zweitvertretungen ist so alt wie die Zweitvertretungen selbst. Und mögen auch Auftritte von Mainz 05 II, Stuttgart II, Kaiserslautern II und Co. nervig sein, so kann man doch immer mal wieder einen Blick auf die Stars von morgen werfen. Schade, dass es in jeweiligen Augenblick nur kaum jemand erkennt 😉

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