111 Gründe Preußen Münster zu lieben… (2)

111 Gründe Preußen Münster zu lieben… (2)

Der erste Abgabetermin rückt näher. Noch knapp zwei Wochen und ich muss mich vom ersten Drittel meines Manuskripts* trennen… Das fühlt sich noch ein wenig eigenartig an, denn in einigen Texten steckt fast etwas Persönliches. Oder sogar ausschließlich, um ehrlich zu sein. Aber darum geht’s in diesem Buch. Um Preußen Münster. Und um die Beziehung, die ich (und jeder, der diesem Klub anhängt) mit ihm pflege.

Da die vergangenen Tage und Wochen nicht gerade reibungslos verlaufen sind, bekommt das alles noch zusätzlich Dynamik. Allein: Es hilft ja nix, der Verein ist immer größer als das, was in einem kurzen Moment seiner Geschichte geschieht. Und wer weiß, wofür das alles gut ist.

Ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern kann ich aber 😉

Von 111 Kapiteln sind fast 70 fertig.

Natürlich geht es in dem Buch um 1951. Es geht um 1989, es geht um 1994, es geht um 2006, um 2011. Ihr wisst natürlich mit all diesen Jahreszahlen etwas anzufangen.

Aber es geht ja auch um die Geschichten, die unser Klub oder die Menschen darum geschrieben hat/haben. Um Mario Basler, der mal böse auf uns war. Um Ansgar Brinkmann, den weißen Brasilianer, der seine Karriere in Münster beendete. Um Christoph Metzelder oder Erwin Kostedde, die ihre in Münster erst begannen.

Es geht um Colin Bell und eine lebenslange Mitgliedschaft im SCP. Es geht um Bianca aus Iserlohn, wenn ihr euch noch erinnert. Es geht um Randale in St. Pauli und warum wir nicht als Radaubrüder taugen. Es geht um ein Tor gegen Argentinien, um unsere dicke Taube, die heute wieder ein scharfer Adler ist. Es geht um den Sportclub, um Hämmer und Ambosse.

Es geht um Schöppingen und einen Abschied. Um Walter Bensmann, den es mal ziemlich böse erwischt hatte. Um Carlos und Henry. Und es geht um Tränen in Aachen und den Versuch, mal besonders schlau zu sein – schlauer als Uli Hoeneß.

Darum, dass wir Sowislo gewinnen.

Und es geht darum, wie viele von uns sich in den langen Jahren vor 2006 vom Verein entfremdet haben – und dann irgendwann ihre Liebe neu entdeckt haben. Warum dieser Verein trotz all seiner gescheiterten Hoffnungen und manchmal kopflosen Versuche eben noch immer ein Bestandteil unseres Lebens ist.

Ich schreibe. Ende Juni muss alles fertig sein.

Habt ihr auch noch eine Idee? Eine Geschichte, die den SC Preußen liebenswert macht? Dann freue ich mich über Hinweise an redaktion@preussenfieber.de 

 

 

* Wer es zum ersten Mal liest: Ich schreibe für den Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf in Berlin ein Buch. Es trägt den Titel „111 Gründe Preußen Münster zu lieben“ und wird voraussichtlich ab Herbst 2015 im Buchhandel zu haben sein – für einen schmalen Zehner. Das Buch bündelt 111 Gründe, warum der SCP nun der „großartigste Verein der Welt“ ist. Was natürlich selbst für die härtesten Fans eigentlich Quark ist – aber wir wissen alle, wie es gemeint ist. Als kleine Liebeserklärung an einen großen Klub.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s