SuS Stadtlohn gegen Preußen Münster – ein Wiedersehen

SuS Stadtlohn gegen Preußen Münster – ein Wiedersehen

Georg Kreß, Roger Schmidt, Marc Fascher: Unter drei Trainer war der SC Preußen Münster in den vergangenen acht Jahren zu Gast in Stadtlohn. Und alle Trainer nahmen die Hürde SuS. 

Unter allen Trainern war Roger Schmidt sicherlich der bekannteste – heute trainiert er den „Verein“ Red Bull Salzburg und wird in der Bundesliga kräftig gehandelt, jüngst in Frankfurt.

Der beliebteste, wenn man die öffentlich nachlesbaren Äußerungen zum Maßstab nimmt, war aber wohl Marc Fascher, wegen dessen Engagement bei RW Essen gerüchteweise manche Preußenfans gar ihre Abneigung gegen den einstigen Hassgegner auf Eis gelegt haben.

2006/2007 war der SCP just in die Oberliga Westfalen abgestiegen – die Schande im Jahr des 100. Vereinsgeburtstags. Unter Georg Kreß, das Ende ist ja bekannt, scheiterte der SCP fulminant am Ziel „sofortiger Wiederaufstieg“. Doch immerhin: In Runde 1 des Westfalenpokals gelang dem SCP noch ein 4:1-Sieg in Stadtlohn. Tore durch Gurzynski, Toku, Kampf und Sowislo. Rund 1.300 Zuschauer wollten das Duell damals im August 2006 sehen.

2009/2010 gab’s ein Wiedersehen, aber keine Revanche. Münster gewann unter Roger Schmidt (Foto) in der 3. Runde mit 3:0 – Tore durch Assauer, Güvenisik und Scherping. Nur rund 500 Fans mochten sich bei klirrender Kälte im Januar 2010 dieses Spiel live antun.

Das bislang letzte Aufeinandertreffen gab’s im September 2010. Damals war es enger – aber am Ende gewann der SCP in der 2. Runde mit 2:1. Die Führung durch Möllering glich Stadtlohn aus, ehe Chitsulo („Heute saufen wir uns zu, denn wir haben einen Chitsulu…“) noch das 2:1 erzielte.

Am Mittwoch, 16. April 2014, folgt Pokal-Duell Nummer 4. Und alles wird etwas größer. Der kleine Sportpark ist mit 4.500 Fans offiziell ausverkauft, als Drittligist zieht auch Münster natürlich etwas mehr – aber vor allem lockt wohl die Aussicht auf den DFB-Pokal. Man stelle sich das vor: SuS Stadtlohn in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde… Ok, das werden sich die Preußenfans sicherlich nicht vorstellen.

Gibt’s für den SCP erneut ein Happy End?

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