Preußen Münster gewinnt in Rostock… erneut

Preußen Münster gewinnt in Rostock… erneut

Duell Nummer 4 zwischen Münster und Rostock ging wieder an die Preußen – und damit auch der dritte Sieg im vierten Aufeinandertreffen. Einzig das Hinspiel im November 2013 verlor der SCP in seiner „vogelwilden“ Phase vor der Winterpause. Das Spiel an der Ostsee erinnerte dagegen erstens an eine klassische Ananas-Partie und zweitens daran, wie eigenartig diese Saison verläuft. Aber das wissen ja längst alle.

In Rostock verloren sich nur noch 6.500 Zuschauer (darunter vielleicht 250 Preußen) in der Arena, man hat das „Rostocker“ (Bier) auf, sozusagen. Und weil Hansa zuerst im Landespokal (1:2 in Neubrandenburg) versagte, dann in Halle mit 3:4 verlor, war die Stimmung nur semioptimal. Warum, das spiegelte sich auch in der Partie. Rostock zwar mit Ansätzen des Bemühens, aber bitte: Das war kein leidenschaftlicher Auftritt mehr. Da konnte der (Interims-)Trainer anschließend auch erzählen, „der Punkt“ wäre verdient gewesen. Nein, wäre er nicht. Aus Beobachter-Sicht kam Rostock für einen Punktgewinn nicht wirklich in Betracht – wenngleich der sportlich denkbar gewesen wäre. Kein Widerspruch – schließlich hatte Hansa die konkrete Chance zum Ausgleich. Aber Savran legte einen Elfmeterschuss hin, der nun wirklich nicht… nunja. Masuch durfte sich auszeichnen und hielt den Ball sogar fest.

Das war also die Chance zum Punktgewinn für Hansa.

Und das war auch schon (fast) alles. Denn Kevin Schöneberg nutzte einen wirklich absurd schlechten Abschlag des Rostocker Keepers, fing den Ball ab, marschierte durchs Zentrum, wurde nicht gestoppt, hatte Zeit den Kopf hochzunehmen und schlenzte den Ball zum 4:2 ins Tor.

 

Münster machte ein ordentliches Spiel. Das war keine weltmeisterliche Vorstellung, aber in Sachen Einstellung, Ordnung und Einsatz genau so, wie man in dieser Saisonphase spielen kann. Die Gegentore fielen durchaus etwas unglücklich. Vor dem Kopfball zum 1:1 kam Masuch nicht richtig aus dem Tor – er sei geblockt worden, Münster protestierte, aber natürlich sinnlos.

Das 2:3 fiel dank kräftiger Mithilfe von Simon Scherder, der den Schuss von Julian Jakobs mit der Hacke derart abfälschte, dass er nicht mehr (?) zu halten war. Trotz Unterzahl – Dennis Grote war wegen eines Handspiels mit Gelb-Rot vom Feld gegangen – traf Münster noch zum 4:2. Rostock fiel nach dem Platzverweis wirklich nicht viel ein. Im Grunde war das kein Spiel, in dem Preußenfans groß zittern mussten.

Da mit nun 46 Punkten der Klassenerhalt eingetütet ist, darf man gespannt auf die weiteren Planungen des Klubs warten. Am Mittwoch sollte die Panne beim SuS Stadtlohn im Krombacher-Pokal auf Verbandsebene vermieden werden – ein Sieg beim Westfalenligisten bringt bekanntlich die erste Hauptrunde im DFB-Pokal. Es wäre die sechste Qualifikation in den vergangenen sieben Jahren. Falls die Wiederholung nicht ohnehin jedermann kennt: Zwischen 1997 und 2008 gelang die Qualifikation kein einziges Mal…

 

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