Preußen Münster kann auch hire & fire …

Trotzdem überrascht der SCP noch… Sechs Wochen nach der Präsentation eines neuen Sportlichen Leiters ist der schon wieder Geschichte. Ex und hopp. In der ziemlich dürren Pressemitteilung des SCP heißt es am Montag, die „Ereignisse der vergangenen Tage“ hätten dem Verein „keinen Spielraum“ mehr gelassen. Detlev Dammeier muss gehen.

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Fußball ist (k)ein kontaktloser Sport…

Fußball ist (k)ein kontaktloser Sport…

Ok, ja, das Sportliche. Münster holte ein 1:1 in Dortmund, lieferte eine stabile und teilweise gute Vorstellung ab. Neun Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz waren es vor Anpfiff und neun Punkte waren es auch danach. Kaum einer zweifelt daran, dass Münster auch im vierten Jahr 3. Liga spielt. Und die Aussichten sind verlockend… Auf Heidenheim, Leipzig, Burghausen oder idealerweise Unterhaching kann man verzichten. Vielleicht kommen Energie Cottbus und gar Arminia Bielefeld zurück… man erinnere sich bitte immer wieder gerne an die Zeiten von SC Wiedenbrück und Co.

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Alle raus.

Alle raus.

Es ist noch nicht lang her, da maulte sich auf Preußen schon mal jeder an. Bäumer raus, Ultras raus, Vorstand raus – alle konnten sich nicht mehr leiden. Irgendwann kam der SV Darmstadt vorbei und dessen Fans hatten reichlich zu feixen. „Alle raus“ juxten sie hinten im Gästeblock. Absurde Szenen.

Im Vergleich zu dem, was sich am Mittwoch und Donnerstag rund um den SC Preußen abspielte, war’s aber fast nur eine Lappalie. Einen guten Tag brauchte der Verein, um sich völlig ohne Not ins Chaos zu stürzen. Er veranstaltete einen öffentlichen Zirkus auf Provinzniveau – und jeder durfte mal ran.

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Es gibt Momente, in denen man melancholisch wird…

Es gibt Momente, in denen man melancholisch wird…

Die alte Haupttribüne im Preußenstadion – hier beim Abriss im November 2008. Mit ihr ging eine marode, veraltete und unkomfortable Tribüne, aber auch das Flair des alten Stadions. Unter ihrem Dach saßen 1963 bereits Fans in der Bundesliga und sahen die Gastspiele des HSV, FC Schalke und 1. FC Köln.

Preußenstadion: Die gute Nachricht heißt „Warten“

Noch ist die Machbarkeitsstudie zum Preußenstadion nicht einmal in Schriftform vorhanden. Aber die ersten Ergebnisse sind seit Montag bekannt. Die Kernaussage in aller Kürze: Wenn die Stadt einen neuen Bebauungsplan aufstellt, könnte mit dem Neubau einer Tribüne der Schallschutz verbessert werden. Damit würde zugleich die größte Problemzone des heutigen Stadions verkleinert.

Der Nachteil: Einen neuen Bebauungsplan aufzustellen, kostet Zeit. Schon wieder. Und der Ablauf des Bauleitplanverfahrens birgt die Gefahr von Klagen, die den weiteren Ablauf im besten Fall nur verzögern, nicht gänzlich verhindern.

Wenn man so will, heißt der neue Weg: Ein Wagnis wagen, um ein erhofftes Ziel anzuvisieren, dessen Realisierung in ferner Zukunft liegt. Oder, okay, anders: Keine Ahnung, was dabei rauskommt, aber versuchen müssen wir es.

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